A Gaudi

Wos hom mia gsuffa, wos hom mia gelacht 20.4.2018

Sechs Stunden in der prallen Sonne einen Looping nach dem anderen durchheizen ohne den Mageninhalt zu präsentieren? – Kein Ding. Sich danach das ein oder andere Bierchen aus dem 100Liter-Fass genehmigen und bis 5 Uhr morgens durchtanzen? – Mutig.

Wie versprochen möchte ich euch von dem „etwas“ vorgezogenen Oktoberfest Bericht erstatten. Gesagt getan! Zuhause angekommen standen Paula und ich zunächst einer Problematik gegenüber: Wir waren völlig fertig. Die Art von fertig, wie wenn man mit 15 Jahren einen 5 stündigen Shopping Tag hinter sich hat und das inklusive Primark (bitte bitte ihr 15-Jährigen da draußen, macht es besser als ich und tut es euch und der Umwelt nicht an). Die Art von fertig, wie wenn deine Eltern dich zu einer Fahrrad Tour überreden und du zustimmst, weil dir ein Eis versprochen wird und dir nach 30 Kilometern klar wird „scheiß auf das verdammte Eis, ich möchte einfach nur in mein Bett“.

Es galt also die altbekannte Frage zu beantworten: Nappen oder nicht Nappen? Die Antwort war schnell gefunden. Wie heißt es so schön in Shakespeares Hamlet, Akt II, Szene IV, Vers 48?  „Nein“.  Wer schläft verliert! Es blieb daher genug Zeit um ein paar Nudeln in den Topf zu werfen. Tipp: Garniert mit Butter und Parmesan geht immer, den Feinschmeckern unter euch empfehle ich Ketchup mit Sahne.

Nun zur Kür. Wie bastel ich mir aus diesem zermürbten Gesicht ein Wiesnmadl? Sicher, weniger ist mehr. Der Typ der den Spruch erfunden hat, hat wohl noch nichts von Concealer gehört. Mit dem besten Podcast der Welt auf den Ohren, auch als „Fest und Flauschig“ bekannt, restauriert es sich gleich besser. Schnell noch ins Dirndl eingeschnürt, den Push-BH nicht vergessen und ab geht die wilde Fahrt. Wortwörtlich. Im Dirndl Fahrrad fahren quer durch Lüneburg. Im April.

Ihr müsst wissen, meine beiden Mitbewohnerinnen und ich haben zuvor in einer 9er-WG gewohnt, gelacht, gefeiert und tatsächlich auch studiert. Einer der ehemaligen Mitbewohner feierte nun seinen Geburtstag – im Oktoberfeststyle. Es erwarteten uns neben Bierbänken, gigantischen Bierfässern und Schlagermusik also ein Haufen sehr guter Freunde in Dirndl und Lederhos‘. Ich glaube an dieser Stelle kann sich jeder vorstellen, wie gut diese Party noch werden sollte.

Wie steht ihr zu Nordländern, die das Oktoberfest imitieren beziehungsweise zu dieser Art des Feierns generell?

Taubenhafte Grüße
Eure Anne

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