Mutti-Tag

Himbeerei…-äh Rührei zum Frühstück 13.05.2018

 

Es ist wieder soweit …
Grüße an alle Muttis, Mamas, Moms und Mamuschkas dieser Welt (oder auch anderer falls existent). Mein Beileid an alle, die ihn vergessen haben. Ihn, den Muttertag. Jedes Jahr die selbe Leier. Gerade noch bist du ganz entspannt mit Bollerwagen durch die Dörfer gezogen, kurz geblinzelt und zack! Muttertag. Du würdest gerne auf die aufsteigende  Panik reagieren, nur leider sind die Sirenen in deinem Kopf zu laut.

Nicht mit mir! Vorbei mit den Tankstellenblumen, hinfort mit den in wenigen Minuten gebastelten Karten. Unsere Mütter haben mehr als das verdient. Ohne in eine endlos lange Lobeshymne über das Muttertum zu verfallen, soll nur das gesagt sein: Du hast ihren Uterus zerstört, die Frau hat was gut bei dir. Ich verstehe schon. Die Geschenksuche ist anstrengend. Dabei ist es eigentlich nicht so schwer. Kaum zu glauben, dass ich das sage, aber scheiß auf Schokolade. Die ollen Milka-Pralinen kannste dir stecken. Okay Anne. Langsam reicht es auch. Keine Blumen, keine Schokolade. Was bleibt uns dann noch? Zeit.

Sich die Zeit nehmen, um ein paar nette Stunden miteinander zu verbringen – so einfach kann es sein. Nicht auf die „Bin zuhause, ist Essen fertig?“ Art und Weise. Vielmehr auf die „Mama am 13.05 kommst du bitte ungefrühstückt nach Lüneburg“ Weise. Am besten noch Freunde + dessen Erzeugerinnen mit ins Boot holen und Tada! Alle sind zufrieden.

In meinem Fall war es wohl eher göttliche Fügung,  die es mir ermöglichte recht spät noch einen Tisch in Annas Café zu ergattern. Neben meinem „Muttchen“ (Oh, den Ausdruck mag sie gar nicht) und meiner Schwester, begleiteten uns meine wunderbare Mitbewohnerin Meret und ihre ebenso wunderbare „Mutter“ (das wiederum hört diese nicht gern).  Abgesehen davon, das Frühstücken immer geil ist, war dieses besonders exquisit. Wer will schon Himbeereis zum Frühstück, wenn man frisches Rührei und selbst gebackenes, noch warmes Brot haben kann?

Nach einem kleinen Spaziergang durch die verwinkelten Gassen Lüneburgs, entschieden wir uns für eine Tour mit dem Tretboot. Umgeben von Enten und ihren kleinen Schützlingen kämpften wir uns Stromaufwärts. Nach vielen lächerlichen Versuchen meinerseits ein Wendemanöver einzuleiten, schaffte das Tretboot Nr. 15 es doch wieder zurück in seinen Hafen. Was kann ich da noch sagen? Ilmenau, du geile Sau.

Weil Tretboot fahren eigentlich auch nur wie Fahrrad fahren aufm Wasser ist, brauchten wir danach erst einmal eine Stärkung.

Ich möchte den heutigen Tag nicht missen. Danke, das es dich gibt Mama. Wäre sonst auch schwierig mit meiner Wenigkeit geworden.

Taubenhafte Grüße
Eure Anne

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