Traum von Amsterdam

Wie wir unseren Kumpel nach Amsterdam entführten

Guess who’s back? Nach fast zwei Wochen melde ich mich zurück aus dem Nirvana. Vergangenes Wochenende ging für mich und meine alten alten Schulfreunde ein Traum in Erfüllung. Der Traum von Amsterdam. Regenbogengold haben wir gewollt  und auch bekommen, aber zu welchem Preis?

Es begann alles mit einer harmlosen Autofahrt zur nächsten Zeltdisco. Für die nicht Dörfler: Es handelt sich hierbei tatsächlich um ein großes Zelt, welches meist auf einem Acker plaziert wird, in dem es eigentlich nur Cola Korn, Teenager und Ballermannmusik gibt. Die Playlist sprang zum nächsten Song über. Alex Fischer – Traum von Amsterdam. Wie wir so mitgrölten kamen wir auf eine Idee. Wieso nicht einfach losfahren? Zu dieser Zeit hatten wir gerade unser Abitur absolviert. Wir hielten uns für unbesiegbar. Den Pass hatten sowieso alle dabei. Wechselklamotten? – Das Nötigste kaufen wir da. Schlafplatz? – Ist doch gemütlich hier im Auto. Dennoch traten Zweifel auf. Irgendwann kam der Einwand, dass am nächsten Tag die Omi ihren Geburtstag feiert. Nun gut, da kann man nichts machen. Also doch erstmal nachhause.

Es sollten noch weitere solcher Abende folgen. Der Samen war längt gesäht. Es blieb die Frage, wann unser Mut reichen würde, um ihn keimen zu lassen. Letztendlich war es einer meiner besten Freunde, der den Stein zum Rollen brachte. Vor circa einem Jahr warf er die Idee auf einen unserer Freunde, auch bekannt als Bränko, einfach auf einen Trip nach Amsterdam zu entführen. Ist das nicht das geilste Geburtstagsgeschenk ever? Wir würden alles im Voraus planen, während der arme Junge keine Ahnung hat was ihn erwartet.

Nachdem wir unser Geheimnis fast ein Jahr lang hüten mussten, war es dann endlich soweit. Vergangenen Freitag startete Mission „Undercover bei B. King“. Der gute Bränko saß nichts ahnend mit dem Hauptinitiator der Veranstaltung im Burger King, als sich nacheinander alle Beteiligten dazu gesellten. Verwirrung – das beschreibt seinen Gesichtsausdruck ganz gut. Als wir los fuhren hatte er nicht nur keine Ahnung wo es hingehen sollte, er wusste auch nicht, dass wir ihm heimlich Klamotten etc. eingepackt hatten. Beziehungsweise einpacken lassen haben. Denn seine Mutter war eingeweiht und war begeistert von unserer Idee.

Es folgte ein aufregendes Abenteuer, in einer der schönsten Städte Europas. Es gibt wahnsinnig viel zu erzählen. Selbstverständlich nicht nur Positives. Das soll also nicht mein letzter Post zum Thema Amsterdam gewesen sein.

Taubenhafte Grüße

Eure Anne

 

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