Lunatic 2018

Ein Festival zum Verlieben 1./2.06.2018

Es sollte eigentlich ein ganz normaler Beitrag zum Lunatic werden. Bei dem Festival ist jedes Jahr eine andere bunte Mischung von Künstlern, Musikern und Initiativen anzutreffen. Und doch: Irgendwie habe ich es tatsächlich geschafft fast nichts außer Essen zu fotografieren…

Der Wecker klingelt. Mir doch Wurst, ich bin schon lange wach! Denn ich konnte vor Aufregung kaum schlafen. Es ist Freitag, der erste von zwei Festival-Tagen. Die gute Laune ist mir wohl anzusehen. Musik an und erstmal ins Bad tanzen. Tja, da wusste ich noch nicht was auf mich zukommt. Während der Frühstücksvorbereitungen dann der Schock. Wo ist meine Karte? „Ich dachte du hast meine Karte?“ – „Die hat jeder selbst ausgedruckt. Anne, sag mir jetzt nicht du hast dir kein Ticket gekauft?“. Wisst ihr was lustig ist? Anne hat sich zwar ein Ticket gekauft, konnte jedoch die Bestätigungsmail nicht mehr finden. Ein entspannter Morgen sieht da eher anders aus. Gott sei dank rechnete das Lunatic-Team schon mit Chaoten wie mir. Nach kurzem E-Mail Verkehr wurde mir die Bestätigung erneut zugesendet. Vielen lieben Dank nochmal lieber Lunatic-Support! Natürlich muss ich mich auch bei meiner lieben Mitbewohnerin bedanken, denn anstatt mir den Kopf abzureißen, versicherte sie mir ihren Beistand.

Was läutet einen Festival-Tag besser ein als ein ausgiebiges Frühstück? Vor allem nach so einer Aktion musste ich erstmal was zwischen die Kiemen bekommen. Danach wurde sich ausgiebig geschminkt, mit Glitzer bestäubt und mit Tattoos beklebt. Mir persönlich macht das wahnsinnig viel Spaß. Es ist ein bisschen wie Verkleiden spielen in der Erwachsenen-Edition.

 

„Sunny, thank you for the sunshine bouquet“ – Mitten in einem sich hin und her wiegenden Menschenpool lächeln wir uns an. Auf diesen Song haben wir gewartet, auf diese Band haben wir uns gefreut. Um uns rum nur strahlende Gesichter. Footprint Project one so true, we love you. Aber wisst ihr was ich auch sehr sehr liebe? FOOD. Wenn ihr mich sucht, ich bin bei den Food-Trucks. Vöner, Handbrot, frozen Cocktails und und und.

Festival bleibt Festival. Da ist auch das Lunatic keine Ausnahme. Wie ich so das Festivalgelände aka. den Campus verlasse bin ich überglücklich, aber auch völlig fertig. Barfuß durch die Stadt, kühle ich meine geschundenen Füße in den Regenpfützen.

Was wären wir ohne den Sonntag? Er schenkt uns die notwendigen Stunden, um uns vom Wochenende zu erholen und gleichzeitig auf den Montag vorzubereiten. Montag, du periodischer Schandfleck in meinem Kalender! Gefühlt liegt halb Lüneburg leicht verkatert im Bett. Die andere Hälfte hingegen tummelt sich in der Stadt. In Restaurants und Cafés, überall meine ich Festival-gänger wieder zuerkennen. Ich selbst sitze meinem Freund gegenüber, vor mir eine groooße Schale Pho. Während wir uns gegenseitig von unserem Wochenende erzählen wird mir klar: Das Lunatic ist immer wieder einen Besuch wert.

Taubenhafte Grüße

Eure Anne

 

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.